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Was soll ich schreiben..

.. lange habe ich dieses B?chlein, das Zeugnis meiner Existenz nicht mehr genutzt. So einiges ist geschehen, was mir auf der einen Seite das schreiben verleidete, auf der anderen auch alle Konzentration und Fassung abverlangte.. mein wunervoller, sch?ner Engel, ich habe ihn verloren, er ist von mir gegangen und doch ist er bei mir, in meinem Herzen. Und doch habe ich mich innerlich zu schelten, dass ich nicht da war, als er mich brauchte, nur seine ?berreste zu finden, das blieb mir noch. Eine schmerzliche Erfahrung wie ich sie nicht mehr machen m?chte. Nicht wenn es sich vermeiden lie?e.
Viel vermag ich heute dennoch nicht zu schreiben, zu sehr qu?lt es mich einen Blick zur?ckzuwerfen, in die Vergangenheit wo das Ungl?ck geschah. Vieles mag falsch gelaufen sein, vieles h?tte wohl besser laufen k?nnen, doch ist die Existenz ein st?ndiges auf und ab und ich bin kein Gesch?pf das dem stetigen Wandel abgeneigt w?re doch manchmal, das mu? ich mir wohl eingestehen, ist Wandel auch eine sehr schmerzhafte Angelegenheit die mit mehr Qualen verbunden ist als eine wohldurchgef?hrte Folter.
Vielleicht werde in in Zukunft wieder ein wenig mehr schreiben, vielleicht auch nicht.
Die Zeit wird es zeigen, doch nun verlang es mich erst einmal nach Ruhe.

Gedankenf?hrung und Niederschrift

Joshua Elias del Cortez Gonzales
Mitglied des Ordo Dracul
Erstgeborener der Daeva
Joshua Elias am 7.11.05 20:57


Irre ich mich oder sind die letzten Tage sehr ... unentspannt?
Allesan f?hrt seine kleine innere Rebellion gegen mich, von mir aus, soll er ruhig. Er wird sehen, da? es im Endeffekt wenig bringen wird, denn er braucht mich, wie ich ihn brauche, wir wurden f?reinander geschaffen..ich sehe ihm vieles nach, er ist noch jung und unerfahren, doch ich, ich h?tte so einiges ahnen k?nnen, besser machen k?nnen..ich sp?re schon jetzt, wie Depression mich ?bermannt.. Joshua .. heute hast du dich nicht gerade von deiner umsichtigsten Seite gezeigt.
Nach unserer kurzen Auseinandersetzung ?ber die Dorfbev?lkerung trotzte Allesan und ich beschlo? ein Bad zu nehmen, als mich urpl?tzlich mein Gefahrensinn kitzelte, nicht auf mich bezogen, doch ich sp?rte, da? etwas vor sich ging, sp?rte, da? mein j?ngerer Teil in Gefahr war, die sich nicht recht bestimmen lie?. Als ich zu ihm wollte war die Sargkammer geschlossen, doch als ich sie ?ffnen wollte fiel ich durch den Boden in einen schlammigen, dunklen Gang. Er hat mich mit Berechnung in eine Falle tappen lassen, mit der ich nicht rechnete..mein Fehler.
Allesan erreichte mich gedanklich auf sp?ttisch arrogant aufm?pfige Art. Er ist mir manchmal so ?hnlich, da? es fast erschreckend ist. Er begann aus kindlichem Trotz ein Spiel, ich ging darauf ein, auch wenn ich schon in diesem Moment der Meinung war, da? die Zeit falsch und schlecht gew?hlt war, denn immerhin hatte ich nach ihm sehen, mit ihm reden wollen...
Statt es ihm sofort zu sagen, ging ich darauf ein, auch wenn ich es h?tte besser wissen m?ssen. Ich war wirklich ver?rgert und mein ?rger wuchs an, als ich mich durch dieses Labyrinth durchk?mpfte. Zuerst war ich zornig auf ihn und unterbrach lange Zeit unseren geistigen Kontakt; doch je l?nger ich durch dieses Labyrinth irrte, umso w?tender wurde ich auf mich.. ich h?tte es ahnen sollen, h?tte es vermuten sollen, h?tte sofort etwas sagen sollen.
Allesan hat nur einen kleinen Fehler gemacht, die Hauptschuld lag bei mir, was ich erkannte. Es dauerte lange und ich verlor das Spiel...h?tte ich doch nur in der einen Folterkammer weniger Zeit mit meinem Laster verbracht, h?tte ich mich blo? von meiner Lust nicht hinrei?en lassen, eine halbe Stunde zu spielen, ich h?tte das Spiel gewonnen..doch nein... Das Laster der Lust kann gelegentlich wahrlich ein Fluch sein, so verlor ich nur um wenige Augenblicke das Spiel, als ich zum Ausgang gelangte. Ich war schmutzig, von Schlangen zerbissen, von Skorpionen gestochen und unglaublich zornig. Diese Wut versuchte ich mir dennoch nicht anmerken zu lassen.. ich ging baden, wechselte ein paar Worte mit Allesan und woltle mich schlafen legen in meiner Wut, doch fand ich keine Ruhe.
Ich stand erneut auf und verlie? die Ruine, folgte dem Wald und seinem Dickicht bis hin zu meiner H?hle wo ich das tat, was ich verdiente.. ich gei?elte mich selbst, ich strafte mich hart f?r meine Fehler, die ich begangen hatte.
Allesan hat sich nur geirrt, ich jedoch, h?tte es mit meinem Alter besser wissen m?ssen, h?tte meinem Laster in diesem Moment entsagen m?ssen, auch wenn es mir schwergefallen w?re..ich habe viel falsch gemacht heute, und daf?r strafte ich mich, mich abschirmend von Allesan.
Dennoch stand er urpl?tzlich in der H?hle, Tr?nen in den Augen und bat mich aufzuh?ren mit meiner Bestrafung.

Wir redeten noch eine ganze Weile, ehe ich schlie?lich von ihm trank, worum er mich bat..und ihn, wie er es sich w?nschte, nach Hause trug, wo wir uns nach langer Wachphase endlich zur Ruhe legen konnten.

Was ist blo? los im Moment...

Ich bin mir zur Zeit ein wenig unsicher, wie es weitergehen wird. Wir geh?ren zusammen, das sah auch Allesan noch ein.
Er str?ubt sich ein wenig gegen seine Grenzen, doch er w?re mir un?hnlich, t?te er es nicht mehr. Es wird wohl noch seine Zeit dauern, bis sich die Machtverh?ltnisse v?llig gekl?rt haben zwischen mir und ihm und wann die Zeit reif f?r Spiele oder Reden ist.
Doch auch diese kleinen Schwierigkeiten werden wir meistern, dessen bin ich mir sicher...

Jetzt hei?t es nur durchhalten.

Ich liebe dich, mon Aim?, mon ange sanglant...
...pour toujours...

Mon sang pour toi

Niederschrift und Gedankenf?hrung:

Joshua Elias
@-'-,--


vom Clan der Daeva,
aus dem Ordo Dracul

Joshua Elias am 19.11.04 14:03


Ich bin gelinde ausgedr?ckt..nicht sehr begeistert, wie die heutige Nacht verlief..ganz und gar nicht sogar.
Wir waren auf dem Weg nach Vlemingen, wo wir mein Gep?ck vom Schiff holen wollten, da sp?rte ich, wie mein Gefahrensinn sich meldete. Meine Nackenhaare begannen sich zu str?uben, das Gef?hl im Magen war mehr als flau..irgendetwas, das sp?rte ich schon auf dem Hinweg, war nicht in Ordung.
Ich h?tte auf mein Gef?hl h?ren und umkehren lassen sollen, das h?tte uns so einiges erspart, aber ich wollte verst?ndlicherweise meinen Familiensarg und mein Gep?ck nicht unabgeholt lassen, also entschlo? ich, da? wir weiterfahren w?rden.
Anfangs war das Entladen kein Problem, auch wenn sich meine Unruhe regelrecht min?tlich steigerte, doch als wir den Familiensarg, sicher in einer Kiste verpackt, auf die Kutsche laden wollten, rutschte mir vor Nervosit?t eine Kistenecke aus der Hand. Die Kiste prallte mit einer Ecke auf dem Kopfsteinpflaster auf und das Holz barst, was einen unangenehm freien Blick auf den Sarg bedeutete. Hier begann das, was mein gefahrensinn mir wohl schon vorher hatte mitteilen wollen. Eine Gruppe Volltrunkener war gerade auf dem Weg an uns vorbei, doch so volltrunken waren sie gar nicht, wie wir angenommen hatten..es stellte sich heraus, dass es f?nf J?ger waren, die uns beobachtet hatten und sich ihrer Sache sicher sein wollten. Das Kistenungl?ck kam ihnen somit sehr gelegen.
Sie griffen uns ohne gro?e Verz?gerung an, pflockten Allesan, der mir noch zudachte, ich solle laufen. Dachte er wirklich ich w?rde ihn zur?cklassen? Mein j?ngeres Ich zur?cklassen? Niemals..ich k?mpfte, setzte mich zur Wehr so gut es ging..das Verdunkeln brachte nichts, es schien als k?nnten sie sp?ren, wann eine Disziplin angewendet wurde und fanden zielstrebig zum Ort wo es geschah. ich k?mpfte mir den Weg zu Allesan frei, ri? ihm den Pflock aus der Brust und hoffte inst?ndig, da? er in seiner Wut nicht auch noch gegen mich geht, sondern gegen den wirklichen Feind...Resha meinte es gut mit mir, er w?hlte einen J?ger als Ziel. Machen wir es kurz..es gab einen heftigen Kampf, f?nf tote J?ger und zwei schwer verwundete Kinder der Nacht und eine schwerverletzte Lupine. Nicht das, was ich mir f?r diese Nacht erhofft hatte.
Liam fuhr uns zur?ck zur Ruine, wo Anne und Necalan, Allesans Verwalter, schon auf uns warteten. W?hrend Liam und necalan das Gep?ck ?bernahmen k?mmerte sich Anne um Allesan und Fia, sp?ter regenerierte ich mich Dank Allesans Blut unerwartet rasch,...was f?r einen Schatz ich an ihm habe merke ich immer wieder aufs Neue.
Fia brachte zwei Gef??e, die ich leerte, als ich schlie?lich Allesan von mir trinken lie?, da dieser vor Hitze regelrecht gl?hte..eigenartig.
Kein wirklich gelungener Abend, keine wirklich angenehme Nacht.. doch glimpflich ist alles ausgegangen.
Belassen wir es dabei, genauer m?chte ich nicht mehr darauf eingehen.
Genug f?r heute, mein Engel erwartet mich im Bett, auch wenn er es wohl zuerst nicht realisierte, da? ich ihn dorthin trug..er stellte sich vorhin im Sarg noch ein wenig an, doch er wird bald merken, da? er seine ?bertriebene Angst verlieren wird, vor diesem Schlafplatz, so wie ich einst, als ich noch j?nger war.
Er kratzte und schlug um sich, beschimpfte mich und einiges andere, doch ich war geduldig und lie? ihn toben. Jeder mu? seine Erfahrungen machen, jeder braucht seinen eigenen Zeitrahmen daf?r. Ich stand ihm bei, streichelte und tr?stete ihn, trotz seiner w?sten Beschimpfungen...am Ende sah ich nur ein Mittel, ihn von seiner Angst abzulenken..ich begann ein noch st?rkeres Gef?hl in ihm zu erwecken.
Ha?.
Ich zwang ihn mehr oder weniger zum V?geln, obwohl ich wu?te, dass er nicht wollte. Er versuchte mich wegzutreten, wegzusto?en...und meinte, er w?rde mich hassen...das war der Moment in dem ich l?chelte..ich lie? mich von ihm sinken und nahm ihn tr?stlich in den Arm ohne zu vollenden, was ich begann.
Wie stolz war ich in diesem Moment doch auf ihn, er hatte seine Angst kurzfristig ?berwunden und durch etwas st?rkeres ersetzt...Ha?. Ich glaube als ich es ihm sagte, da? er seine Angst f?r den Moment ?berwunden hatte, fiel er aus allen Wolken, er stieg wohl erst in diesem Moment hinter meine Idee, ihn mit seinen Gef?hlen von der Angst abzulenken, um ein st?rkeres Gef?hl zu empfinden. Mein geliebter Allesan,mon aim?.. wir stehen die anf?nglich schweren Zeiten sicher durch, um uns zu einem perfekten Paar zusammenzuraufen, da bin ich mir sicher.

Ich liebe dich, mon Aim?, mon ange sanglant...
...pour toujours...

Mon sang pour toi

Niederschrift und Gedankenf?hrung:

Joshua Elias
@-'-,--


vom Clan der Daeva,
aus dem Ordo Dracul
Joshua Elias am 19.11.04 13:35


Was gibt es ?ber den heutigen Tag zu sagen... ich empfand ihn als sehr erfolgreich, alles l?uft genau so, wie ich es mir erhoffte. Nun,- vielleicht nicht ausnahmslos alles, doch das meiste geschieht durchaus so, wie ich es mir w?nsche.
Allesan und ich haben uns zusammengesetzt und Pl?ne f?r den Hausbau ?ber der Klosterruine geschmiedet. Mein j?ngeres Ich hat diesbez?glich ein paar wirklich phantastische Ideen, doch auch die meinen gefielen ihm, das versteht sich von selbst. Wir sind uns was die Au?engestaltung betrifft und in vielen Ebenen des Gartens schon jetzt zu hundert Prozent einig. Anne kam hinzu...hatte ich ?berhaupt schon berichtet, da? er sie mir bereits vorgestellt hat? Am?santes Pers?nchen mit einem starken Eigenwillen, scheint sie zu sein. Eigene Ansichten, eigene Meinung, dickk?pfig und recht ansehnlich..sie scheint mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen, auf ihre Weise. Mir war schon von vorne herein klar, da? mein j?ngeres Ich keine x-beliebige Frau w?hlen w?rde, es mu?te eine sein, die zu ihm pa?t...die hat er in Anne gefunden und kann sie behalten, doch hoffe ich, da? beiden klar ist, wer letztlich das oberste Glied dieser Beziehungskette ist.
Ich.
Wie dem auch sei, auch Anne war mit den Pl?nen zufrieden, ..wobei ich schon fast sagen m?chte, sie wirkte regelrecht begeistert von einigen Ideen, die uns gekommen waren. Ich bot ihr einen Turm an, mit den ?berlegungen eines K?chengartens, was ihr sehr gut gefiel..ich sagte ihr, wenn ihr das so gefiele, solle sie sich schonmal ?berlegen, wie sie es gerne eingerichtet h?tte. Wenn sie zufrieden ist, vermag sie mir und meinem j?ngeren Ich wenigstens keine Steine in den Weg zu rollen, die unn?tig sind,...stelle die Sterblichen zufrieden und sie lassen dir freie Hand und deine Ruhe..oftmals trifft dies auch bei den Unseren und anderen ?bernat?rlichen Lebensformen zu, meine ich im Laufe der Jahrhunderte bemerkt zu haben.
Morgen bei Anbruch des neuen abends werde ich mit Allesan nach Vlemingen fahren, um dort am Hafen mein Gep?ck vom Ordensschiff zu laden, das sie mir freundlicherweise nachsandten auf meine Anfrage hin. Hoffentlich geht alles gut, denn mein Familiensarg wird mitgeliefert...es w?re ?rgerlich, wenn etwas schief ginge, doch noch bin ich optimistisch.

Ich liebe dich, mon Aim?, mon ange sanglant...
...pour toujours...

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Niederschrift und Gedankenf?hrung:

Joshua Elias
@-'-,--


vom Clan der Daeva,
aus dem Ordo Dracul
Joshua Elias am 19.11.04 12:04


Welch Ersch?pfung..ich denke, der vorgestrige Tag war sehr anstrengend, noch immer sp?re ich seine Nachwirkungen, was auch nicht sonderlich verwunderlich ist, habe ich doch, selbstgew?hlt, in Starre gelegen.
Ich war mit einem bl?henden R?schen am spielen, da erreichte er mich, klang sehr abgelenkt und irgendwie...verst?rt. Allesan versetzte mich mit seinem Verhalten derma?en in Sorge, da? ich meine Gesellschaft dazu einlud mitzukommen, mein sechster Sinn schlug derma?en an, dass es mir wie Schauer ?ber den R?cken lief. Wir beeilten uns, das erste was ich im Gang zu unserem Zimmer sah, war eine lauwarme, zerfetzte Gef??leiche...Allesan jedoch teilte mir mit, er habe noch nicht gespeist, er klang wie abwesend..als ich die T?r zu unserem Zimmer ?ffnete, lag der Geruch seines Blutes schwer im Raum und klatschte einem mit Schwung ins Gesicht..ich hatte den Abend schon einiges an Blut in Schnelligkeit gesteckt, somit war ich nicht wirklich auf meiner H?he, als ich die Kerze entz?ndete war mir einige Momente so als habe ich eine Gestalt am Bett stehen sehen, doch kaum flackerte die Flamme l?nger sah ich meinen Engel... jemand hatte ihn in Ketten gelegt, hatte ihm Leid zugef?gt, hat seinen K?rper versehrt und ihn fast get?tet...ich sp?rte eine rasende Wut in mir aufsteigen..er geh?rt zu mir, ist ein Teil von mir..niemand hat das Recht ihn derma?en zuzurichten, mich derma?en zuzurichten, au?er mir selbst... niemand.
Mit Schnelligkeit war ich an seiner Seite, l?ste ihn aus seinen Fesseln und hob ihn aus der gro?en Lache seines ...meines Blutes auf meine Arme..etwas unsichtbares begann an ihm zu zerren, sprach mit verdorbenem Gedankengut in meinem Geist und wollte ihn mit mir auseinanderrei?en, zerrte an ihm..wollte ich ihn retten mu?te ich ihn kurz loslassen..die unsichtbare Kraft, ein Geist, wie ich heute vermute, lie? mein Ich an die Wand klatschen, wo Allesan zu Boden rutschte. Das Messer mit dem er mein j?ngeres Ich gequ?lt hatte hob sich wie von Geisterhand in die Luft, zielte auf den am Boden liegenden...wieder nutzte ich Schnelligkeit, Reserven um vor ihn zu gelangen, ?ber ihn zu gelangen, benutzend. Das Schlagen nach der unsichtbaren Kraft war sinnlos, denn man schlug einfach durch dieses Etwas hindurch, was mich auf die Idee brachte, es k?nne ein Geist sein. Er lie? das Messer auf mich zurasen, doch wollte ich Allesan, mein j?ngeres Ich, den Teil von mir, sch?tzen, durfte ich mich nicht bewegen und so rammte sich dieses Messer in meine Seite, f?gte mir zu meinem nun schon hohen Blutverlust schaden zu..ich ri? mir das Handgelenk auf, pre?te es Allesan an die Lippen und lie? ihn trinken, damit er sich regenerieren konnte, er brauchte Ewigkeiten um ?berhaupt zu schlucken...ich hatte nur die Wahl das Messer stecken zu lassen und ihm zu helfen, oder aber es rauszuziehen und noch mehr Blut einzub??en, das mir dann gefehlt h?tte, um meinem geliebten Engel zu helfen.
Schlie?lich begann Tsia Cervantes, meine Begleitung, zu beten, es schien diesem Wesen Schmerz zuzuf?gen..und so besann ich mich der alten Lehren, um ebenfalls zu beten, gemeinsam betend schickten wir diese gequ?lte Seele schlie?lich in die Erl?sung, w?hrend sie noch an Allesan ri?..doch sp?rte ich, wie die Raserei mich ?bermannen wollte, durch den Verlust von Blut und Willenskraft ... sie ?berkam mich unaufhaltsam..ich h?tte es nicht schnell genug zu den Vorratskammern geschafft und so blieb mir die Wahl zwischen blinder Raserei, bei der gefahr Allesan zu verletzen ..wohl eher zu t?ten, oder aber einer selbstgew?hlten Starre... ich w?hlte die Starre, vertraute ich darauf, da? mein geliebter Engel, Teil meines Selbst, mich schon w?rde daraus erl?sen k?nnen.
Tsia jedoch war es, die f?r mich wohl Vorrat am blutgetr?nkten Bett befestigte, und den Dolch schlie?lich zog, ehe sie Abstand nahm... Blut, ?berall roch es nach Blut..ich raste, fern ab jeden Verstandes, ri? die beiden Opfer in Fetzen und leerte sie bis auf den letzten Tropfen, noch immer h?tte die Raserei am liebsten angedauert, doch ich mu?te mich bezwingen, als ich Allesans Gedankenstimme vernahm..ich erhob mich, trat in den Gang und zu Allesan, wo ich nicht umhin kam, ihm Blut von mir zu geben vor des Besuches Augen, der Dinge zu sehen bekam, die er besser nicht gesehen h?tte. So konnten wir Mademoiselle Cervantes kaum gehen lassen...letzlich zwangen wir sie zu uns zur?ck, wo ich ihr die Erinnerung an diese Geschehnisse raubte. F?r sie war es ein ?u?erst am?santer Abend in der Taverne, in der ich wohnte, sie erinnert sich an gezeigte Bilder, an am?sante Gespr?che und an eine Verabredung zum Zeichnen meiner Person, ehe sie sich auf den Heimweg machte, mit dem Gedanken Jagen zu gehen.
Abschlie?end gingen Allesan und ich schlafen, nachdem wir nochmals ausgiebig gespeist und unser Blutritual vollzogen.
Wie ein Toter schlief ich..nun, nicht schwer, bedenke ich die Tatsache, da? ich tats?chlich tot bin, aber sagen wir es so, es f?hlte sich an als w?re es ein wirklich anstrengender Tag gewesen.
Gestern nun waren wir tags?ber in einer Taverne, seltsam, ich sp?rte von der Wirkung der Sonne weit weniger als sonst, was geht mit meinem K?rper vor, seit ich von ihm trinke? Nicht, da? ich es nicht genie?e, doch es ver?ndert etwas...bei Morrigu, ich sch?tze diese Ver?nderungen sogar, sie er?ffnen mir v?llig neue M?glichkeiten..ein J?ger der Nacht, der nicht l?nger an diese gebunden ist irgendwann vielleicht,.. doch dies ist Spekulation, und momentan bin ich nicht wirklich gewillt, damit zu experimentieren, es k?nnte zu sehr nach hinten losgehen, aus diesem st?rmischen Alter bin ich schon lange heraus...die Zeit wird es zeigen.
Nach dem Tavernenbesuch, bei dem ich sogar etwas a?...ich gab dennoch Allesan das meiste... ich hasse es, mir wie die Sterblichen den Rektalbereich abwischen zu m?ssen, es ist ein derma?en widerlicher Vorgang...gingen wir in den Wald, es hatte geschneit..dort im Schnee nahm ich ihn, trank von ihm.
Zwei wundervolle, vollkommene K?rper im wei?en Schnee, der zu Teilen von Blut ger?tet ist; es war ein traumhaftes Bild.
Sp?ter war ich so ercsh?pft, da? ich mich tats?chlich nochmals schlafen legte, nach einer kurzen Zwischenmahlzeit aus den Vorr?ten. Sp?ter erreichte ich ihn, er war mit diesem Zaranor am reden, jener schw?chliche junge Vampir, meiner Meinung nach reine Zeitverschweung... er hat nicht den rechten bi?, wie Allesan ihn hat, aber so es ihm wichtig ist, soll er ruhig mit ihm reden und schlafen, doch er soll sich besinnen, wer ihm am n?hesten steht.
Auf seine Bitte hin beurteilte ich derweil in seinem Garten hin einen Sterblichen f?r ihn..ein armes Gesch?pf , wehleidig und schwach.. ich sage nichts gegen depressionen, ich pflege sie selbst des ?fteren, die Frage ist nur, wie man mit ihnen umgeht.
Auf mein Urteil meinte er, er wolle mir dessen Anblick weitestgehend ersparen.
Mal sehen, wann er begreift, da? er mehr f?r mich ist, als ein Kind, als ein Welpe..mal sehen wieviel Zeit es brauchen wird, um ihm seinen wahren Wert f?r mich zu offenbahren.
Ich zeigte ihm bereits, da? ich bereit bin f?r ihn, f?r unser gemeinsames Ich zu bluten, da? ich, wenn er Fehler macht, an seiner Seite stehe und ihm helfe, denn aus Fehlern mu? man lernen, daf?r gibt es sie, sie sind so wichtig wie die Erfolge...
Wer bei Fehlern nur scheltet, der macht etwas falsch..immerhin soll er aus der Erfahrung lernen und sie nicht nur mit Strafe verbinden, sondern selbst einsehen, da? etwas falsch war.
Sp?ter stie? ein Bote hinzu, mit einer Botschaft f?r ihn..er lie? sie mich gedanklich mitlesen, als er hinzukam, sie annahm und la?, w?hrend ich seinen zugegeben eigenartigen Besuch mitbrachte, der sich seltsamerweise sehr f?r diesen Zaranor interessierte. Mir scheint der Besuch hielt mich f?r einen Menschen..soll er ruhig, nichts ist besser, als untersch?tzt werden, so bleibt einem selbst der ?berraschungsmoment, sollte es einem n?tig sein. Als der Besuch gegangen war, tauschten wir Blut und legten uns wenig sp?ter in der Ruine zum Schlafen.
Jetzt werde ich zu ihm gehen, ich habe das Gef?hl, es k?nnte wichtig sein.. mal sehen,was die heutige Nacht bringt.


Ich liebe dich, mon Aim?, mon ange sanglant...
...pour toujours...

Mon sang pour toi

Niederschrift und Gedankenf?hrung:

Joshua Elias
@-'-,--


vom Clan der Daeva,
aus dem Ordo Dracul
Joshua Elias am 11.11.04 19:08


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